DLS - DeviceLink-Profilsets

Vorteile von DeviceLink-Profilsets auf einem Blick:

DeviceLink-Profile ergänzen den Einsatz von normalen ICC-Profilen, um für bestimmte Aufgaben die Schwächen einer ICC-Profil basierten Farbkonvertierung gezielt zu umgehen. Diese liegen hauptsächlich bei der Transformation von CMYK zu CMYK und bei einer maßgeschneiderten Konvertierung bzw. Optimierung für ganz bestimmte Einsatzzwecke. Für eine Reihe von Standard-Aufgaben und Druckbedingungen (ISO-Standards, USA-Standards, Zeitungs-Standards, Gravur-Standards etc.) bieten wir speziell zusammengestellte, hochwertige Profilsets an, die für die Farbkonvertierung von einem in den den anderen Standard konzipiert sind, eine gezielte Tonwertbegrenzung erlauben sowie eine Druckfarbenoptimierung ermöglichen.

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Speziell zusammengestellte, hochwertige Profilsets zur Farbkonvertierung

ColorLogic bietet interessierten System-Integratoren und Anbietern von Workflow-, RIP- und Farbmanagement-Lösungen die Möglichkeit, vorberechnete und handoptimierte DeviceLink-Profile für internationale Druckstandards zu lizensieren und zu integrieren. Diese als "DeviceLinkSets" (DLS) benannten Profil-Sets können von Anwendern bei unseren Distributoren erworben werden. Ergänzend gibt es die Möglichkeit, Profile zu verschlüsseln, um sie als Demoprofile zu nutzen oder sicherzustellen, dass sie nur in einem bestimmten Arbeitsumfeld korrekt arbeiten.

Einsatzbereiche von DeviceLink-Profilen

DeviceLink-Profile ergänzen den Einsatz von Standard ICC-Profilen, um für bestimmte Aufgabenstellungen qualitativ und drucktechnisch erheblich bessere Resultate bei der Konvertierung und Anpassung von Farben zu erzielen und damit einige Schwächen einer ICC-Profil basierten Farbkonvertierung gezielt zu umgehen. Die Haupteinsatzbereiche von DeviceLink-Profilen sind die Transformation von "separierten" CMYK-Daten in ein anderes CMYK. Hierbei kann die Original-Separation bewusst erhalten oder aber gezielt "umsepariert" werden. Praxis-Beispiele für separationserhaltende Profile wären die Anpassung an unterschiedliche Papiere und Druckverfahren oder eine Beschränkung des Gesamtfarbauftrages. Bei der Umseparierung kann das Ziel die Harmonisierung unterschiedlicher Separationen oder ein stärkerer Schwarzaufbau für die Druckstabilisierung/Druckfarbeinsparung sein.

Einsatzbereiche von DeviceLink-Profilen

DeviceLink-Profile sind aber nicht auf CMYK beschränkt. Vorteile ergeben sich auch bei der CMYK zu Grau-Konvertierung durch den Erhalt von 100% Schwarz, was mit normalen ICC-Profilen nicht möglich wäre. Insbesondere bei der RGB-nach-RGB oder -CMYK Konvertierung bietet die DeviceLink-Technologie interessante neue Ansätze für eine Qualitätsoptimierung. Reine, hochgesättigte Farben und eine gleiche Farbanmutung der originalen RGB-Daten in unterschiedlichsten Druckverfahren mit Papieren mit verschiedenster Papierfärbungen sind das beeindruckende Ergebnis.

Standard-DeviceLink-Profile wurden für folgende Anwendungsgebiete erstellt:

  1. Limitierung des Gesamtfarbauftrages für verschiedene Druckstandards,
    wie z.B. ISO, Fogra, ECI, Ifra, Gravure (PSR), Gracol, Swop, SNAP
  2. Optimierte Farbumwandlung zwischen unterschiedlichen Druckstandards
    Diese Farbumwandlungen erhalten den Separationsaufbau, beschränken den Gesamtfarbauftrag für den gewählten Druckstandard und erhalten die Reinheit der Primär- und Sekundärfarben. Sie sorgen für weiche Übergänge in Verläufen und ermöglichen ein korrektes Umsetzen von PDF-Daten. Durch die separationserhaltende Umrechnung wird gewährleistet, dass reine Grautöne nicht vierfarbig aufgebaut werden und dass Duplex-Töne (Schwarz+Primärfarbe) sowie Triplex-Töne (Schwarz+Sekundärfarbe) rein bleiben und trotzdem farbmetrisch bestmöglich farbtransformiert werden. Zudem wird die Farbanmutung des Quellfarbraumes optimal im Zielfarbraum erhalten, indem sowohl die Papierfärbung als auch der Tonwertzuwachs berücksichtigt wird.
  3. Farbreduktion (SaveInk)
    Die ColorLogic DeviceLink-Profile zur Farbeinsparung erhalten die Separationscharakteristik bei gleichzeitigem Ersetzen von CMY durch Schwarz. Dies führt zu einer erheblich besseren Umsetzung als die klassische ICC-Wandlung mit einem starken GCR. Die SaveInk-Profile werden in drei Stufen angeboten. Die erste Stufe mit einer Optimierung auf ein langes schmales Schwarz hin dient der Druckstabilisierung und Harmonisierung von Separationen auf einer Druckform. Die zweite Stufe setzt seinen Schwerpunkt auf einen gute Farbeinsparung bei bestmöglicher Druckbarkeit. Die dritte Stufe legt den Schwerpunkt auf die maximale Farbeinsparung, setzt aber voraus, dass die Druckmaschine perfekt für den jeweiligen Druckstandard eingestellt ist und keine Dichtevariationen während des Drucks vorgenommen werden.
  4. CMYK zu Grau Konvertierungsprofile
    Bei der Konvertierung von CMYK-Daten zu Grau über ICC-Profile kann ein rein 100% Schwarz aufgebauter Ton wie z.B. schwarzer Text architekturbedingt nicht 100% Schwarz bleiben, sondern wird je nach Druckverfahren auf vielleicht 95% konvertiert. Dies führt im Druck zu einer Aufrasterung und damit zu unscharfen Druckergebnissen. Die CMYK zu Grau DeviceLink-Sets erhalten 100% Schwarz.
  5. RGB zu CMYK Separationsprofile
    Die Konvertierung von AdobeRGB, sRGB oder eciRGB_V2 zu den verschiedensten Druckstandards kann je nach Qualität des eingesetzten Druckerprofils in einigen Bereichen zu unliebsamen Artefakten führen. So sind häufig glatte RGB-Verläufen nach der Konvertierung in CMYK deutlich unruhiger aufgebaut, hochgesättigte RGB-Farben entsättigt und je nach eingesetztem Rendering Intent auch Zeichnungsverluste zu beklagen. Selbst bei hochwertigsten Druckerprofilen können Primär- und Sekundärfarbverläufe in RGB nach der Konvertierung nicht auf reine CMYK-Primär- und Sekundärfarben umgesetzt werden. Die ColorLogic Separations-DeviceLink-Profile sind für die Konvertierung von AdobeRGB, sRGB und eciRGB_V2 optimiert, so dass die oben genannten Problemfelder nicht auftreten. Zudem werden durch die besonderen ColorLogic-Rendering Intents eine bestmögliche farbliche Anmutung der Original RGB-Daten im Zielfarbraum erhalten, indem sowohl die Papierfärbung als auch der Tonwertzuwachs berücksichtigt wird.

Dynamisches Erzeugen von DeviceLink-Profilen

Die ColorLogic CrossXColor-CMM ermöglicht ein dynamisches Erzeugen von DeviceLink-Profilen unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren, wie Erhalten der Separationseigenschaften, Limitierung des Gesamtfarbauftrags, Erhalten von reinen Farben bei gleichzeitigem dynamisch Gamutmapping. Dies bietet System Integratoren die Möglichkeit ihren Kunden spezifische Farbumwandlungen, die gezielt Problemfälle in der grafischen Industrie adressieren, gemeinsam mit anderen Workflowlösungen anzubieten.