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Der Traum eines Reproduktioners – CoPrA und ColorAnt im Einsatz bei scan color

ColorLogic, GmbH

17 March 2017

Der Traum eines Reproduktioners – CoPrA und ColorAnt im Einsatz bei scan color

Die scan color reprostudio gmbh wurde vor 25 Jahren in Leipzig gegründet. Sie beschäftigt heute 10 Mitarbeiter. Es dreht sich alles um das Bild. Reproduktion von Negativen, Dias, aber auch Originalvorlagen bis weit über 2 Meter Größe, Copydot Redigitalisierungen, Bildbearbeitung, Faksimilierungen, ICC-Profilierungen, Großfotolabor, Großformat-Digitaldruck mit allen Veredelungsmöglichkeiten.

Die scan color reprostudio gmbh wurde vor 25 Jahren in Leipzig gegründet. Sie beschäftigt heute 10 Mitarbeiter. Es dreht sich alles um das Bild. Reproduktion von Negativen, Dias, aber auch Originalvorlagen bis weit über 2 Meter Größe, Copydot Redigitalisierungen, Bildbearbeitung, Faksimilierungen, ICC-Profilierungen, Großfotolabor, Großformat-Digitaldruck mit allen Veredelungsmöglichkeiten.

Hochqualitative Bilder, sei es als Buch, als Ausstellung, im Kunstmarkt oder als Museumsausstellung. Die Menge an so vielen – teilweise auch exotischen – Ausgabegeräten fordert ein Farbmanagement, welches eine gleichmäßige Qualität realisiert. Dieses Wissen wird im eigenen Unternehmen eingesetzt, aber auch als Beratungsleistung für Kollegen angeboten. Ralf Lenk ist Geschäftsführer von scan color und Vollblut-Reproduktioner. Viele Visionen hat er bereits in die Tat umgesetzt, doch auch er hat noch Träume…

 

Wovon träumt ein Reproduktioner?

Nach einem langen Tag mit einem Motivationstrainer, der ihm für teuer Geld Weisheiten verkauft hat, hallen dessen Plattheiten beim Einschlafen nach: überwinde deine Grenzen, wage mal was ganz Großes, sieh die Welt bunter…

Wenn man also eingesperrt in viel zu kleinen Farbräumen den Tag verbringt, mischen sich im Traum die Bilder, sie werden leuchtender…  ich lauf durch einen großen Farbraum voller Freude, überwinde erst die Uncoated, dann die Coated CMYK-Farbraumgrenzen und spüre diese neue Freiheit des erweiterten Farbraumes. In der Aufwachphase kommen dann noch Phantasien dazu – es müsste ein Werkzeug geben, womit ich dies und das jederzeit editieren kann.

Just wird der schöne Traum durch eine neue Mail unterbrochen. Werbung. Von Impressed, Neuheiten von ColorLogic. Déjà-vu.
Wenn stimmt, was da steht, ist in der Software genau das, wovon ich so im Stillen momentan geträumt habe.

Eine Demo-Lizenz bringt die Sicherheit, dass vor den Worten die Taten standen, ich in Folge aus dem Schwärmen nicht mehr raus kam.

Nun ist eine Sonderfarben-Separation kein Neuland. Da gab es mal von Hell eine Software, CMYK und RGB zu scannen und das dann in 7 Farben zu drucken, es gab von colorblind schon Anfang der 90ziger Sonderfarbsoftware, Logo ProfileMaker, X-Rite i1 Publish etc. folgten. Specialcolor bot auch Möglichkeiten. Die Einen müssen große Andrucke für jede Farbe machen, der Andere lässt jede Einstellung selber definieren, aber ohne jegliche Messwerte.

Mit der Multicolor-Lizenz von CoPrA kann ich die Messdaten eines CMYK plus Sonderfarbe ins ColorAnt einlaufen lassen und beliebig bearbeiten. Wenn ich also einmal eine Sonderfarbe auf einer Maschine angedruckt habe, kann ich – plus minus gewisser Schwankungen – davon ausgehen, dass auch andere Sonderfarben sich ähnlich verhalten. Jede beliebige Farbe lässt sich über LAB-Werte ändern, jede beliebige Farbe kann über LAB-Werte hinzugefügt werden, sowie auch mit Tonwertkurven korrigiert werden. Gerade beim Faksimilieren, wo durchaus mehrere Sonderfarben gebraucht werden, ein sehr schneller, zielführender Workflow.

Auch die CMYK-Werte können bearbeitet werden, entweder um eine andere Farbcharge auszugleichen, oder um mit exotischen Farbkombinationen auch CMYK-Bilder drucken zu können, mit standardisierten Arbeitsabläufen fast jede Sonderfarbe mit „nur“ 7 Farben darzustellen etc. Es gibt da wohl keine Grenzen im Denken…

Obwohl die Software sehr übersichtlich daherkommt und fast selbsterklärend ist – eine Wohltat! – sind die Möglichkeiten der Bearbeitung der Messwerte fast unbegrenzt. So kann ich Messwerte automatisch optimieren lassen, aber auch jede dieser Optimierungen einzeln vornehmen. Da sich fast unbegrenzt alles visualisieren lässt, lassen sich auch Korrekturen gut überprüfen. Ebenso kann ich jederzeit selber festlegen, an der Oberfläche bleiben zu wollen und mit Voreinstellungen sehr schnell zum Ziel zu kommen, kann aber genau so in die Tiefe gehen und jede Einstellung, jede Ausnahme, selber festlegen.

Es sind diese vielen „Kleinigkeiten“ –  wer hat schon die Zeit und das Geld ein Testchart solange zu drucken, bis es perfekt ist. In ColorAnt gibt es im Bereich Tonwerte die Möglichkeit, auch nicht ganz exakte Andrucke so berechnen zu lassen, dass sie exakt einem Vorgabewert entsprechen. Mit diesen Daten kann dann ein fehlerfreies, perfektes ICC-Profil erstellt werden, ohne dass ein einmaliger „Ausrutscher“ gleich ein Profil dauerhaft fraglich werden lässt. Durchdacht, von Profis gemacht, ein Ergebnis, was keine Wünsche offen lässt.

Die aktuellen Versionen von ColorAnt und CoPrA kommen „rund“ daher.

  • Es können Charts erstellt werden, diese innerhalb des Programms vermessen werden,
  • Diese Messdaten können editiert/optimiert werden.
  • Mehrere Messcharts können gemittelt werden, alles kann visualisiert werden.

In CoPrA kann aus diesen Messwerten ein ICC-Profil erstellt werden, davon DeviceLink-Profile gerechnet werden, diese wiederum frei editiert und – innerhalb der Software – auch die Bild-Konvertierung durchgeführt werden. So bleibt alles in einem Programm, bei der Übergabe können keine Fehler entstehen. Das alles in SW, RGB, CMYK und Sonderfarben. Somit für jede Anwendung geeignet, vom fotografischen Prozess, über Inkjet ohne RIP, sowie jedes Druckverfahren, wie Offset, Siebdruck, Flexodruck, Tiefdruck.

Die im CoPrA vorhandenen Möglichkeiten, DeviceLink-Profile zu rechnen, punkten an jeder Stelle. Sichere Transformation von einem Farbraum zu dem Anderen, dabei jede Einstellung auf das Zieldruckverfahren optimierbar. Schwarzaufbau, Ausnahmeregeln, SaveInk etc. beeindruckend auch hier die vielen Ausnahmeregeln, die bei Bedarf gewählt werden können. Umso exotischer die Anwendungen, um so wichtiger sind solche Ausnahmen.

Nur ein Beispiel:
Wir belichten Bilder fotografisch, haben also mit den Farben der fotochemischen Emulsion zu tun. Die liegen weit weg von Druckfarben. Das Gelb hat eine sehr hohe Dichte, ist aber rötlich. Das „normale“ Farbmanagement macht das Gelb dann heller und schiebt ein bisschen Cyan rein. Messtechnisch richtig, es fehlt aber das Erlebnis der maximalen Dichte – und damit Räumlichkeit im Bild. Mit den Ausnahmeregeln wird das ganze Bild richtig berechnet, die Primär- und Sekundärfarben werden aber in der maximalen Dichte belichtet!

Abgesehen von solchen Sonderfällen wird die tägliche Arbeit mit DeviceLink-Profilen sicherer und besser. Coated-Daten auf Uncoated anpassen? – DeviceLink-Profil und alles ist perfekt

  • SWOP-Daten aus den USA bekommen?
  • Falsch separierte Daten neu separieren?
  • Zu hoher Gesamtfarbauftrag in der Datei?
  • Exakte Anpassung der Daten auf der Druckmaschine?
  • Exotische Bedruckstoffe mit den richtigen Daten bedrucken?
  • Umrechnen vorhandener Daten in andere Druckverfahren?
  • Anpassung von Coated Daten an andere Farbserien?…

Es gibt fast nichts, was mit diesen kleinen Zauberwerkzeugen nicht realisierbar wäre. Software ist aber viel mehr, als nur ein Programm. Auch Beratung und Hilfe sind wichtige Punkte. Auch hier lassen sowohl Impressed als auch ColorLogic keine Wünsche offen. In kürzester Zeit, immer auf höchstem fachlichen Niveau mit einer fast schon familiären Herzlichkeit werden Fragen beantwortet. Wenn es den Zustand „wunschlos glücklich“ geben kann – dann mit dieser Software.

„Mit der Multicolor-Lizenz von CoPrA kann ich die Messdaten eines CMYK plus Sonderfarbe ins ColorAnt einlaufen lassen und beliebig bearbeiten.“

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